Orinoco-Delta Das Orinoco-Delta umfaßt 40200 km2, ist am
Atlantik 370 km2 breit und von Mangrovenkanälen,
Dschungel und unzähligen Nebenflüssen und Kanälen
durchzogen. Das Delta gliedert sich in das trockenere
Gebiet Alto im Norden und den überschwemmten Bajo im
Süden, in dem sich einige Camps befinden.
Im Orinoco-Gebiet leben ca.
12.000 bis 15.000 Indianer in winzigen Siedlungen oder in
vereinzelten Hütten. Sie leben auf Pfahlbauten mit einer
Kochstelle und vielen Hängematten. Einziges
Fortbewegungsmittel sind ihre Kanus, die Einbäume, die
es in den unterschiedlichsten Größen gibt und die sehr
instabil sind. Zu einem unvergeßlichen Erlebnis wird ein
dreitägiger Aufenthalt in einem Camp. Übernachtet wird
in Hängematten mit Moskitonetzen - mitten im Dschungel.
Unter beeindruckendem
Sternenhimmel und begleitet von äußerst interessanten
Tiergeräuschen wird nachts mit einem Einbaum durch die
Seitenarme des Orinoco gepaddelt. Ein Indio beobachtet
mit Luchsaugen die Natur und sieht dabei die kleinsten
Lebewesen. Am nächsten Tag wird mit einem Motorboot
weiter in den Dschungel hineingefahren, und dabei werden
verschiedene Indiosiedlungen besichtigt. Dann wird auf
Einbäume umgestiegen und durch kleine Kanäle gepadelt.
Schlußendlich gibt es eine Wanderung durch den
Dschungel.
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