Von Juangriego auf der Westroute
nach Porlamar
Die an der Westseite des Zentralmassivs
entlangführende Straße von Juangriego nach
Porlamar, die auch die kürzeste Verbindung zur
Schiffsanlegestelle und zum Flughafen darstellt, ist
zwar gut ausgebaut, aber landschaftlich wesentlich
weniger interessant als die Ostroute. Lediglich San
Juan Bautista (10km von Juangriego) und die
3 km weiter landeinwärts gelegene Ortschaft Fuentidueño
lohnen wegen ihres Pflanzenreichtums und der
Möglichkeit, originelle Souvenirs (Sombreros,
Zuckerrohr mit Papayageschmack) zu erwerben, eine
Unterbrechung der Fahrt. Wer
etwas mehr Zeit hat, kann von der
Hauptverkehrsstraße zwischen Porlamar und Punta
de Piedras zwei Abstecher ans Meer machen.
Der eine führt zu der als Surfrevier bekannten und
vor allem von jungen Leuten besuchten
Playa
El Yaque (7 km ab Hauptstraße); unmittelbar
südlich des Flughafens), der andere zu der unter
Naturschutz stehenden Laguna e Las Marites
(Zugang vom Fischerdörfchen La Isleta
aus; 11 km ab Hauptstraße). Die 37 km2 große
Salzwasserlagune besitzt zwar eine ähnliche
Pflanzen- und Tierwelt wie die bekannte Laguna La
Restinga, ist aber für den Besucher kaum
zugänglich. Der Umweg lohnt dennoch, weil man von
dort einen herrlichen Blick auf die Skyline von
Porlamar hat und von der Pier in La Isleta aus die
Nachbarinsel Coche zum Greifen nahe erscheint.